Die wunderbare Welt von Benni und Bolle
was für ein Hundeleben ….

Heini Winter fährt mit seinen 16 Schlittenhunden Fahrrad

     Posted on Do ,04/02/2010 by admin

Ich ziehe meinen Hut vor so einem perfekten Rudel:

Neue Fotos: Weihnachtsspaziergang …

     Posted on Sa ,26/12/2009 by admin
Unser Dreamteam ...

Unser Dreamteam ...

Die Feiertage haben wir nun endlich (fast) hinter uns. Heute, am 2. Weihnachtsfeiertag kam dann auch endlich mal die Sonne raus. Also in die dicken Klamotten, Kameratasche geschultert und raus zum Spieswald (Ober-Erlenbach). Und hier die Fotos von unseren Jungs:

Die ersten Bilder entstanden übrigens schon bei unserem Morgenspaziergang. Bolle hat in den 1,5 Stunden 2 Feldhasen, einen Fuchs und einige Rebhühner aufgespürt und etwas aufgeschreckt. Glücklicherweise kommt er auf Kommando schnell zurück und schaltet nicht auf Durchzug :-) . Trotzdem: in den letzten Tagen ist Bolle ziemlich aufgedreht gewesen. Zum einen war die Zeit durch die Weihnachtsfeiertage doch etwas knapp für Training und zum anderen sind die Kaninchen gerade ziemlich aktiv. Eine ziemlich große Rotwild-Herde, die um unser Haus sein Revier hat, tut sein übriges. Um das Training noch mehr zu variieren und Abwechslung zu schaffen, habe ich gerade noch 2 Bücher bei Amazon bestellt:

1. “Fährtentraining für Hunde: Schritt für Schritt auf der richtigen Spur. Fährten-Spass für alle Hunde” von
Dorothee Schneider
2. “Über den Beutetrieb zum Gehorsam: Konkrete Hilfe bei jagenden und wildernden Hunden” von
Giselle Schwan

Ich werde die Bücher dann bei Gelegenheit mal vorstellen.

Unsere Jungs sind sogar in Schweden Helden …

     Posted on Di ,15/12/2009 by admin

Leider derzeit nicht in englischer Sprache. Aber die Schweden haben es verstanden :-)

Neue Fotos: Benni und Bolle können sich echt gut leiden …

     Posted on Sa ,12/12/2009 by admin

Über das Training habe ich ja nun mal wieder etwas geschrieben. Wer nicht so viel lesen mag, hier ein paar aktuelle Bilder von den beiden. Bolle hat sich heute Morgen zu Benni ins Bett gelegt. Zwar ist sein Bett direkt daneben aber er wollte dann doch lieber die Nähe zu seinem großen Bruder. Und Benni fand das auch ganz okay … ;-)

Bolle ist ein echter Jagdhund – und mag Benni unheimlich ….

     Posted on Sa ,12/12/2009 by admin

Lange haben wir nichts mehr geschrieben, aber wir haben die Zeit gut genutzt. Bolle hat sich in den letzten 2 Wochen hervorragend weiterentwickelt. Letztes Wochenende haben wir die frühen Morgenstunden genutzt und sind zu einer nah gelegenen Schonung, wo sich viel Wild aufhält. Vor einigen Wochen war ich zuletzt in der Nähe und Bolle war kurz vor dem Ausrasten. Anders in der letzten Woche: Bolle war natürlich immer noch aufgedreht. Aber er war nur freudig auf Spurensuche und war dabei jederzeit Abrufbar. Er hat auch immer darauf geachtet, dass er mich nicht aus den Augen verliert. Ich bin echt stolz auf den kleinen Wilden!

Ein echter jagdhund - Bolle ...

Ein echter Jagdhund - Bolle ...

Und dann hat er mir gezeigt, dass er tatsächlich ein ausgebildeter Jagdhund ist. Mit der Nase auf dem Boden suchte Bolle mal wieder ein Feld ab, als er dann endlich etwas gefunden hatte: die Reste eines gerupften Vogels. Wahr zwar nicht gerade ein leckerer Anblick, aber was mich sehr gefreut hat ist, dass Bolle den Restvogel vorsichtig aufgenommen hat und ohne ein Kommando zu mir kam, die kümmerlichen Reste vor meine Füße legte und mich dann brav anschaute. Fast schon ein perfektes Apportieren – Klasse! Manch einer wird jetzt denken, dass das ja wohl Ekelhaft ist. Das gute daran ist aber, dass Bolle damit zeigt, dass er mich als seinen Jagdführer ansieht und mir vertraut. Ein Jagdhund, der so etwas ohne Zwang oder Kommando macht, wird immer zu seinem Herrchen bzw. Frauchen stehen und niemals seine eigenen Wege gehen.

Einige Minuten später hat Bolle dann auch seine Belohnung erhalten: Er hat eine Gruppe Rebhühner aufgespürt und durfte die dann auch aufscheuchen. Damit war sein Tag gerettet :-) .

Heute Morgen haben wir dann wieder die Runde um die Schonung gemacht. Diesmal bin ich auch mal auf eine Lichtung gegangen, wo sich fast immer Wild aufhält. Natürlich habe ich Bolle vorher an die Leine genommen. Benni habe ich jederzeit auch ohne Leine unter Kontrolle, obwohl auch für ihn dieser Abstecher auf die Lichtung sehr interessant war. Die beiden Nasen sind ganz schön am Suchen gewesen :-) Kurz bevor wir wieder Zuhause ankamen, fand Bolle dann die Reste eines größeren Tieres (wahrscheinlich ein Reh). Bolle hat mir jeden seiner Funde angezeigt und einige Knochen apportiert. Benni fand dieses Spiel natürlich auch sehr spannend, wobei Benni lieber seine Beute behalten wollte (was er natürlich nicht durfte). Benni durfte dafür dann mal seine Schnauze in seinen Futterbeutel stecken – ist ja auch nicht schlecht ….

Die Ruhe selbst - Benni

Die Ruhe selbst - Benni

Am Nachmittag habe ich den beiden dann mal wieder Fährten gelegt. Allerdings diesmal um einiges schwieriger als die letzten. Bolles Fährte ging einmal um das Haus herum, vorbei am Ententeich dann ein 45°-Knick, einige Meter weiter ein 90°-Knick in die andere Richtung, einen Hang mit vielen Mauselöchern hoch und dann noch einmal ein Knick. Als ich ihn dann nach einer halben Stunde in den Garten führte, hat er zunächst einmal gleich Bennis Fährte in die Nase bekommen. Da musste ich den kleinen erst einmal wegholen ;-) Dann bin ich Richtung Fährtenanfang gegangen und habe Bolle absitzen lassen (was für Bolle noch viel Überwindung kostet, wenn ich mich von ihm entferne). Ich bin dann zum Anfang der Fährte gegangen und habe die Spur ausgiebig “inspiziert”. Bolle hat das sehr interessiert, blieb aber ruhig sitzen. Dann habe ich ihn mit einem auffordernden “Bolle, hier, hier, hier …” herangeholt und die Spur gezeigt. Schnell noch an die Leine genommen und los gings. Einige Male habe ich ihn korrigiert, weil ich dummerweise die Spur mit Gegenwind gelegt habe. Er brauchte eigentlich nur die Nase in die Luft zu halten und schon wusste er, wo seine Beute ist. Trotzdem hat er noch mitgespielt und hat mich auf der Fährte geführt. Und dann hat er mich wieder einmal völlig überrascht; 2 Meter vor dem leckeren Ochsenziemer blieb er stehen, hob die linke Vorderpfote und starrte in Richtung Beute – bitteschön! Für mich ein perfektes Vorstehen. Nach ausgiebiges Loben habe ich ihn dann zur Beute geführt und habe ihm die Beute dann auch gegeben, die er dann zurück zum Fährtenanfang tragen durfte. Dort habe ich ihm die Beute dann noch einmal kurz abgekommen um sie ihm dann an der Haustür angekommen, als Belohnung wieder gegeben.

Jetzt war Benni dran. Benni muss eigentlich nicht mehr trainiert werden, aber er hat viel Spaß daran. Obwohl er dieses Spiel erst einmal mitgemacht hat, wusste er genau, um was es geht. Kaum im Garten angekommen, fing er von alleine an zu suchen. Ich musste ihn erst einmal bremsen. Seine Fährte war auch nicht gerade leicht, aber er hat die Spur auch souverän aufgenommen und hat in kürzester Zeit seine Beute gefunden. Ich bin echt stolz auf unsere beiden Jungs!

Und hier geht es zu aktuellen Bildern von Benni und Bolle

Besuch aus Kassel: schöne Bilder von unseren Jungs

     Posted on Mi ,25/11/2009 by admin
Unser Bolle ...

Unser Bolle ...

Am Sonntag vor einer Woche hatten wir einen kurzen Besuch von Kirsten und Silke aus Kassel. Die beiden waren auf dem Weg zum Flughafen, wo Silke Lourdes, einer Collie-Mix Hündin aus Sofia übernommen hat. Lourdes kommt von dem Verein Deutsch-Bulgarische Straßentier-Nothilfe e.V., der sich seit 2002 mit 4 eigenen Tierheimen um Straßenhunde in Rumänien kümmert.

Bei dem kurzen Besuch – über den wir uns natürlich sehr gefreut haben – hat Kirsten natürlich wieder mal super Bilder von unseren Jungs geschossen, die wir Euch natürlich nciht vorenthalten wollen: Die Bilder findet Ihr auf Kirstens Webseite “Unsere Pfoten” (die auch sonst sehr interessant für alle Tierfreunde ist).

Bolle ist Zuhause angekommen ….

     Posted on So ,22/11/2009 by admin

Keine Lust, alles zu lesen?
Hier geht’s zu den aktuellen Benni und Bolle-Bildern
So lernt Bolle verschiedene Rückhol-Kommandos

Bolle ist nun schon 3 Wochen bei uns und hat sein Zuhause gefunden. Anfangs war es wirklich nicht einfach mit ihm. Durch seine Energie war es wirklich schwer, seine Aufmerksamkeit einigermaßen zu bekommen. In dem Moment, wo Bolle aus dem Haus kam, war sein Puls auf gefühlte 300 und er lief, was das Zeug hielt. Auch mit Schleppleine wollte Bolle nicht wirklich auf seine Menschen achten. Bis plötzlich, es war glaube ich am Dienstag, der Groschen bei ihm fiel. Plötzlich achtete Bolle sehr darauf, was sein Mensch machte – und der (in diesem Falle ich (Ralf) zeigte ihm dauernd irgendwelche Mauselöcher, Eichhörnchen oder (einigermaßen) interessante Spuren. Zwar lag sein Mensch meistens etwas daneben (da ist doch schon lange keine Maus mehr drin …) aber er gibt sich wenigstens Mühe …

Das er bei uns angekommen ist, zeigte er nicht nur dadurch, dass er viel ruhiger bei den Entdeckungstouren wurde. Er hat es auch sozusagen laut gesagt: Als er am Dienstag zum ersten mal nach Übernahme wieder bei seiner ehemaligen Pflege-Mutter und jetzige Hundesitterin Susanne zusammen mit Benni bleiben sollte ( wir müssen ja auch Geld für die Massen an Futter, die der kleine verschlingt), hat Bolle ein wenig geweint … Dabei ist er eigentlich immer sehr gerne bei Susanne. Seit diesem Tag ist Bolle wie ausgetauscht. Bolle kann jetzt ohne Probleme ohne Leine seine neue Umgebung kennenlernen. Auf unsere Kommandos reagiert Bolle schon fast perfekt. Continue reading »

Die ersten Tage: Bolle im neuen Zuhause …

     Posted on Do ,12/11/2009 by admin
Immer auf der Lauer - Bretonen-Münsterländer-Mix Bolle ...

Immer auf der Lauer - Bretonen-Münsterländer-Mix Bolle ...

Was für eine Aufregung: seit einigen Tagen ist der aus spanien kommende Bretonen-Münsterländer(??)-Mix “Bolle” nun schon bei uns und fühlt sich scheinbar schon recht wohl. Am ersten Tag war er noch etwas nervös. Das hat sich aber schnell gelegt. Immerhin kennt er unseren 10 Jahre alten Labrador Benni und uns ja schon einige Monate. Genau genommen, kennt er uns, seit Benni zu seiner neuen Hundesitterin Susanne geht, wo Bolle seit Wochen auf ein neues Zuhause wartete. Bei uns war es Liebe auf den ersten Blick (und bei Bolle war wohl auch schon einiges an Zuneigung vom ersten Tag an vorhanden ;-) ). Trotzdem haben wir uns erst jetzt dazu entschieden, Bolle in unsere Familie aufzunehmen. Wir sind uns der Verantwortung ja durchaus bewußt. Jeder, der sich mit einen Hund anschaffen möchte, sollte erst einmal sich darüber Gedanken machen, was es bedeutet, einen Vierbeiner aufzunehmen. Mal abgesehen von den täglichen ausgiebigen Gassigeh-Runden, die Berüfstätige nur sehr schwer allein schaffen können und den Kosten die ein Hund mit sich bringt, ist so ein Jagdhund-Mix aus den südländischen Raum noch eine besondere Herausforderung. Diese Hunde sind für die Jagd geboren und gehören nicht in Hände von Menschen, die sich ihren ersten “süßen kleinen” Schoßhund anschaffen möchten! Aber zum Thema Jagdhunde (insbesondere aus dem Tierschutz) schreibe ich später noch etwas mehr.